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Klimafreundlich von Anfang an

  

Energiesparen bewegt viele Menschen. Gerade private Haushalte versuchen schon seit Jahren, weniger Energie zu verbrauchen. Die Bauweise, die wir von AKB Holzbau nutzen, lässt sich optimal mit nachhaltiger Technik kombinieren, um beim Heizen eines Hauses und bei der Warmwassergewinnung klimaschädliche Emissionen zu minimieren. Darum kommen viele Bauherren zu uns. Es gibt aber noch einen weiteren wichtigen Energiespar-Grund: Denn schauen wir auf den ökologischen Fußabdruck, den viele Häuser beim Bau hinterlassen, sehen wir großen Einsparpotenzial. Auch hier ist Holz eine klimafreundliche Alternative.

Ökobilanzen, die den Hausbau berücksichtigen, sind noch selten zu finden. Mit Blick auf die großen Klimaziele ist das für uns unverständlich. Denn laut Wuppertaler Institut ist die Bauwirtschaft für knapp ein Fünftel des Ressourcenverbrauchs weltweit verantwortlich.

Energie schon beim Hausbau sparen

Wir plädieren für einen bewussten Umgang mit Ressourcen über den gesamten Lebenszyklus eines Hauses. Das beginnt bei der Rohstoffgewinnung zur Herstellung der Baustoffe und endet erst mit dem Umbau oder Rückbau des Gebäudes. Denn auch im letzten Schritt sollte bedacht werden, was mit den Materialien geschieht. Lassen sie sich weiter verwerten oder hat man womöglich Altlasten, die aufwendig entsorgt werden müssen?

Wissenschaftler berücksichtigen all diese Komponenten und bündeln sie in einem Energiewert, die sogenannte graue Energie. Das Institut für zukunftsfähiges Wirtschaften Berlin hat entsprechend berechnet, dass der Bau eines 130 Quadratmeter großen Einfamilienhauses in Deutschland durchschnittlich 260.000 Kilowattstunden graue Energie verbraucht. Damit könnte man ein Haus 20 Jahre mit Erdgas heizen oder 50 Jahre mit Strom versorgen.

Natürlicher Baustoff mit hervorragender CO2-Bilanz

Durch Baustoffe mit natürlicher Herkunft, die in der Herstellung kaum behandelt werden, keine langen Wege zurücklegen müssen und eine lange Lebensdauer haben, lässt sich die graue Energie grundsätzlich verringern. Darum setzen wir bei Neubauten und Umbauten auf Holz. Es bindet CO2, hat eine gute Wärmespeicherung und Dämmleistung, es liefert hohe Zug- und Druckfestigkeit bei geringem Eigengewicht und ist nachwachsend. Anders als Mauerziegel lässt sich Holz gut demontieren und recyclen.

Bei aller Begeisterung für unseren Baustoff wissen wir, dass es nicht den einen Weg zur Optimierung des Lebenszyklusenergie gibt. Jeder Bau hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck. Doch weil wir uns seit Jahren mit ökologischen Baustoffen beschäftigen und offen auf neue Entwicklungen zugehen, kennen wir viele Möglichkeiten, den unumgänglichen Fußabdruck möglichst klein zu halten.

 

Mehr Raum für alle

  

"Wir brauchen jetzt einfach mehr Platz“, mit diesem Wunsch wenden sich Hausbesitzer immer wieder an uns. Sie suchen Rat, weil sie ihr Zuhause nach einigen Jahren verändern möchten: Größeres Wohnzimmer, neuer Platz für ein Arbeitszimmer, erweiterter Eingangsbereich oder neue Raumaufteilung – so vielfältig die Gründe für zusätzlichen Wohnraum sind, so flexibel ist der Baustoff Holz bei diesen Vorhaben einsetzbar.

Bei einem Neubau wissen Paare oder junge Familien meist noch nicht, wie viele Kinderzimmer sie brauchen. Darum geht es bei späteren Raumerweiterungen häufig um mehr Platz für den Nachwuchs. Sei es als zusätzliche Kinderzimmer oder weil sich die Kinder im Erwachsenenalter einen eigenen Wohnbereich im Elternhaus schaffen möchten. Angebaute Einliegerwohnungen werden oft auch für Eltern oder Schwiegereltern genutzt, um gemeinsam unter einem Dach zu leben und sich zu helfen. Solche Erweiterungen machen ein Haus zu einem Mehrgenerationenhaus.

Manchmal ist es auch der Komfortwunsch, der sich mit größeren Räumen erfüllen lässt. Oft wird das Wohnzimmer durch einen Anbau an das bestehende Gebäude vergrößert und mit Fensterflächen hell und offen gestaltet. Es gibt aber auch praktische Gründe für eine Raumerweiterung. Der Weg zur Arbeit raubt vielen Menschen in unserer Region Zeit und Energie. Homeoffice wird für immer mehr Arbeitnehmer zum Thema. Um zwischen Wohnen und Arbeiten im eigenen Haus eine Trennung zu schaffen, wächst die Nachfrage nach angebauten Arbeitszimmern mit angenehmer Arbeitsatmosphäre.

Selbst wer sein Haus in Stein-auf-Stein-Bauweise gebaut hat, kommt bei einer geplanten Erweiterung schnell zum Baustoff Holz. Es bietet hohe Traglast bei geringem Eigengewicht und lässt sich flexibel an bestehende Wände ansetzen, auch wenn diese gerade bei älteren Gebäuden nicht mehr rechtwinklig stehen sollten. Was viele Bauherren schätzen: Die hohe Vorfertigung in unserer Produktionshalle sorgt für eine schnelle Fertigstellung auf der Baustelle. Der Innenausbau kann sofort starten und man spart Zeit.

Sich jederzeit wohlfühlen
In den eigenen vier Wänden wohlfühlen – das steht uns bei der Zimmerei Mustermeister an erster Stelle. Wenn sich die Lebenssituation ändert und das Haus nicht mehr richtig zu passen scheint, haben wir Lösungen, die wir mit Holz schnell und einfach umsetzen. Wir wollen, dass ein Haus für alle Bewohner immer ein Zuhause bleibt.

Worauf Sie beim Anbau achten sollten?

Bevor es mit der konkreten Planung losgeht, sollten wir gemeinsam folgende Punkte besprechen:

  • Was sagt der Bebauungsplan und Ihr Baufenster?
    Im Bebauungsplan ist genau geregelt, wie Sie auf Ihrem Grundstück bauen dürfen und welche Abstände zum Nachbarn einzuhalten sind. Eventuell benötigen Sie die Zustimmung Ihrer Nachbarn und eine Ausnahmegenehmigung des Bauamtes.
  • Trägt Ihr Untergrund?
    Es muss sichergestellt sein, dass Ihr Anbau auf einem stabilen Fundament stehen kann.
  • Ist die zukünftige Baustelle leicht zugänglich?
    Bei einem eingewachsenen Grundstück mit Hecke oder Baumbestand muss genau geplant werden, wie die Baustelle zum Beispiel durch den Garten erreicht werden kann.
  • Wie ist der Zustand der bestehenden Wände und Dächer?
    Es muss genau geplant werden, wie die Fassade des bisherigen Gebäudes verändert werden muss, damit sich der Anbau auch optisch schön anschließt.
  • Wie lässt sich die bisherige Haustechnik nutzen?
    Es geht darum, bestehende Rohrleitungen, Stromkabel und das Entwässerungssystem zu berücksichtigen und für den neuen Raum nutzbar zu machen.

3 Wege zu neuen Räumen im eigenen Haus

Die Flexibilität von Holz bietet verschiedene Möglichkeiten, Räume zu verändern und zu vergrößern:

Anbau
Ein Anbau vergrößert die Grundfläche eines Gebäudes. Zusätzlicher Raum wird neben das bisherige Gebäude gesetzt und verbunden. Ein solcher Anbau kann ein- oder mehrstöckig sein. Er kann sich architektonisch vom bisherigen Erscheinungsbild bewusst absetzen oder fast völlig integriert sein.

Aufstockung
Bei einer Aufstockung wird ein neues Geschoss meist zwischen Erd- und Dachgeschoss eingeschoben. Dazu wird der Dachstuhl angehoben, das neue Vollgeschoss aufgestockt und anschließend wird das Dach wieder aufgesetzt. Auf diese Weise bleibt die Grundfläche des Hauses gleich, die Wohnfläche vergrößert sich um ganzes Geschoss.

Wände entfernen und umsetzen
Ist ein Haus mit Holzrahmenbauweise errichtet, lassen sich die meisten Wände im Gebäude beliebig versetzen, denn sie müssen keine Lasten tragen. Auf diese Weise kann aus mehreren kleineren Zimmern, ein großer Raum entstehen. Aus Küche und Wohnzimmer wird ein neuer großer Lebensraum für die ganze Familie.

 

Natur pur beim Hausbau

  

Bauherren beschäftigen sich heute viel stärker mit Themen wie Nachhaltigkeit, als es früher der Fall war. Bei einem Bauprojekt – egal ob Neubau oder Umbau – hat jede Entscheidung große Auswirkungen auf die persönliche Zukunft und auf die Zukunft der Umwelt. Weil wir ein Haus über Jahrzehnte nutzen, ist es bei der Planung wichtig, nicht nur an heute, sondern auch an morgen zu denken. Uns freut es, dass die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie viele Bauinteressierte zum traditionsreichen Baustoff Holz führen. 

Ökologische Baustoffe können in fast allen Bereichen beim Hausbau eingesetzt werden. Für uns steht natürlich Holz an erster Stelle. Wegen seiner guten statischen Eigenschaften wird es seit Jahrhunderten im Hausbau eingesetzt. Seine CO2-Bilanz und gute Dämmeigenschaften haben in den vergangenen Jahren für eine Renaissance des Baustoffs gesorgt.

Holz ist ein wichtiger, aber lange nicht der einzige ökologische Baustoff im Hausbau. Besonders im Bereich der Dämmung haben sich frühzeitig Alternativen zu herkömmlichen Materialien entwickelt. Lehm, Stroh, Schilf oder Hanf sind natürliche Stoffe, die heute wieder als Dämmstoff eingesetzt werden. Wir verwenden hauptsächlich Zellulose. Diese wird aus recyceltem Altpapier hergestellt, was den Produktionsprozess besonders umweltfreundlich macht. Der Dämmstoff lässt sich einschütten, in Hohlräume einblasen oder als vorgefertigtes Element verwenden. Ähnlich wie bei einer Weichfaserplatte aus Holz, dem Klassiker bei ökologischen Dämmstoffen, dampft Zellulose keine Schadstoffe oder Chemikalien aus.

Unser Haus kommt aus dem Wald

  

Am Donnerstag, 21. März 2019 ist traditionell der „Tag des Waldes“. Die UN hat diesen Gedenktag vor über 50 Jahren etabliert, um auf die weltweite Waldzerstörung hinzuweisen. Heute ist dieser Tag in Europa eher ein Feiertag für den Wald – gestiegenem Umweltschutz und nachhaltiger Forstwirtschaft seien dank.

Wald ist auch für uns ein wichtiges Thema, denn im Wald wächst der Rohstoff, mit dem das Unternehmen am liebsten Häuser baut: Holz. Darum achtet unser Zimmerermeister Manfred Beimel auf nachhaltige Forstwirtschaft, bei der dem Wald weniger Holz entnommen wird als nachwächst. Außerdem werden größere Flächen aufgeforstet als gefällt. Zum Nachhaltigkeitsprinzip gehören heute auch ökonomische, ökologische und soziale Kriterien. Um all dies sicherzustellen, hat der Holzhandel Qualitäts- und Herkunftssiegel mit strengen Auflagen und Kontrollen eingeführt. „Bauholz in Deutschland kommt vorwiegend aus Nordeuropa und den GUS-Staaten. Ein transparenter Nachweis von behutsamer Forstwirtschaft, die die natürlichen Bestände erhält, gibt uns beim Materialeinkauf Sicherheit“, sagt Manfred Beimel.

Holz als Baumaterial ist klimafreundlich, denn es hilft uns bei der CO2-Bilanz. Ein Baum nimmt CO2 aus der Luft und bindet ihn als Kohlenstoff dauerhaft im Holz. Wird der Baum später gefällt, kann ein neuer Baum seinen Platz einnehmen und wiederum ganz natürlich CO2 aus der Luft filtern. Beim Einsatz im Hausbau ersetzt das Holz des Baumes zusätzlich andere Baustoffe wie Steine oder Beton, die erst mit großem Energieaufwand herstellt werden müssten.

Für uns ist Bauen mit Holz gut für das Klima und für die Wälder. Von seinen Zimmerleuten weiß er, dass das Arbeiten mit Holz viel Freude bereitet. Und seine Kunden berichten von der besonderen, natürlichen Wohnatmosphäre. „Ein bisschen Ruhe und Entspannung des Waldes liegt immer in der Luft“, so Ann-Kathrin Beimel-Alfke.

 

Nutzen Sie Fördergelder

  

Wer ein energieeffizientes und ökologisches Holzhaus baut oder einen An- und Umbau in Holzrahmenbauweise plant, schont nicht nur die Umwelt, sondern auch seinen Geldbeutel. Bund, Länder und teilweise sogar Gemeinden belohnen diejenigen, die beim Bauen schon heute Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien in den Blick nehmen – so wie es mit uns bei AKB Holzbau möglich ist.

Fördermittel vom Bund - 15.000 Euro geschenkt
Bauherren können zinsgünstige Kredite und Zuschüsse bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Sie unterstützt den Neubau genauso wie die energieeffiziente Sanierung eines bestehenden Gebäudes.

Mit dem Holzrahmenbau, wie wir ihn umsetzen, ist besonders das KfW-Programm 153 „Energieeffizient bauen“ interessant. Wer mit uns nach den Standards eines KfW-Energieeffizienzhauses 40, 40plus oder 55 baut, erhält nicht nur günstige Darlehenszinsen (aktuell ab 1,11% eff. Jahreszins), sondern auch einen Tilgungszuschuss von bis zu 15.000 Euro – geschenkt vom Staat. Ein Energieeffizienzhaus 40 unterschreitet die EnEV-Anforderungen beim Primärenergiebedarf um 60 Prozent! Das sorgt dauerhaft für niedrige Heizkosten.

Wird der ohnehin niedrige Energieverbrauch mit erneuerbaren Energien (z.B. durch Wärmepumpe, Solarthermie oder eine Biomasse-Anlage) erzeugt, können Bauherren zusätzlich Zuschüsse oder Bonuszahlungen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhalten. Energieeffiziente Lösungen sind für Manfred Beimel, der auch Energieberater ist, ein wichtiger Punkt bei der Hausplanung.

Baukindergeld
Die neuste Förderung des Bundes ist das Baukindergeld, das in diesem Jahr erstmal ausgezahlt wird. Möglich sind 12.000 Euro pro Kind – verteilt auf 10 Jahre.

Das gibt es vom Land Baden-Württemberg
Die Förderung durch Landesmittel unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. In Baden-Württemberg ist die Staatsbank für Baden-Württemberg (L-Bank) für die Förderung zuständig. Einige Programme werden nach dem Windhund-Verfahren ausgezahlt. Darum lohnt es sich, früh im Jahr einen Antrag zu stellen.

Das Land fördert über zinsgünstige Darlehen den Neubau sowie Anbauten oder Aufstockungen für neuen Wohnraum. Auch die Investition in eine neue Heizung wird besonders unterstützt.

Die verschiedenen Fördermittel sollten zur Entlastung der Gesamtfinanzierung sinnvoll eingebunden werden. Manfred Beimel zeigt im Beratungsgespräch für die Bauplanung gern, wie sich förderungsfähige Maßnahme zur Steigerung der Energieeffizienz und Wohnqualität mit der Holzrahmenbauweise leicht umsetzen lassen.

 

Komm in unser Team

  

Für den nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir motivierte und engagierte Zimmerer (m/w/d) zur Erweiterung unseres Teams, um gemeinsam neue Projekte im Großraum Karlsruhe zu realisieren. 

Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Fachausbildung zum Zimmerer, gute Deutschkenntnisse, gerne bereits einige Jahre Berufserfahrung und mindestens einen Führerschein Klasse B. Wenn du außerdem teamfähig und zuverlässig bist, freuen wir uns auf deine Bewerbung.  

 Außerdem suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt Werkstudenten und Architekten/ Bauingenieure oder Baubetriebler zur Unterstützung unserer Büromitarbeiter bei Bauleitung, Baubegleitung und CAD (m/w/d). 

Bitte sende die Bewerbung als pdf an a-k.beimel@a-kb.de oder per Post an uns.Wir freuen uns auf die Kontaktaufnahme!